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Trainee-Programme - der Berufseinstieg als Absolvent

Trainee-Programme werden von nahezu allen großen Konzernen sowie größeren mittelständischen Unternehmen angeboten. Sie sind insbesondere für Hochschulabsolventen konzipiert, die nach erfolgreicher Beendigung des Studiums einen weichen Übergang in den Arbeitsmarkt suchen und sich noch nicht konkret für ein Aufgabengebiet entschieden haben. Insofern sind Trainee-Programme besonders reizvoll, da sie den Absolventen die Möglichkeit bieten, verschiedene Unternehmensbereiche innerhalb eines bestimmten Zeitraumes kennen zu lernen.


Die Trainees sind dadurch nicht nur in der Lage, ihre persönlichen Fähigkeiten und Interessen auszutesten, sondern lernen nebenbei auch, abteilungsübergreifend zu denken und entsprechend zu handeln. Darüber hinaus können sie ihr theoretisch erworbenes Fachwissen nun in die Praxis umsetzen und erhalten die Gelegenheit, im Team und in der Hierarchie zusammen zu arbeiten sowie eine lösungsorientierte Bearbeitung von komplexen Problemen und Aufgabenstellungen zu erlernen.

Neben allgemeinen, fachübergreifenden Trainee-Programmen, die dazu gedacht sind, den Trainees einen Überblick über die Verzahnung des Unternehmens zu verschaffen, gibt es auch fachspezifische Programme, bei denen die Absolventen in einem konkreten Bereich eingesetzt werden, beispielsweise im Marketing, der Personalabteilung oder dem Finanzen- und Controlling-Bereich. Vorrangiges Ziel von solchen Programmen ist es, den Trainees Führungsqualitäten zu vermitteln, die sie dazu befähigen sollen, später verantwortungsvolle Positionen zu übernehmen.

Üblicherweise werden Trainees nicht nur direkt in das Tagesgeschäft einbezogen, sondern darüber hinaus in speziellen Weiterbildungen und Seminaren hinsichtlich ihrer fachlichen und sozialen Schlüsselqualifikationen geschult. Bei dem Erwerb dieser so genannten Soft Skills geht es vor allem darum, die zwischenmenschliche Kommunikation und den Kontakt zum Kunden so professionell und kompetent wie möglich zu gestalten.

Nachdem die Absolventen die Einarbeitungsphase erfolgreich durchlaufen haben, besetzen sie im Anschluss meistens leitende Positionen. Es ist jedoch auch nicht unüblich, dass Trainees bereits vor Ablauf des Trainee-Programmes aussteigen, da sie von einer Abteilung des Unternehmens ein festes Jobangebot erhalten. Hierin liegt auch der größte Vorteil von solchen Programmen: Während ihrer Praxisphasen sind die Einsteiger in unmittelbarem Kontakt zu Abteilungsleitern und Mitarbeitern in Führungspositionen, die sie gegebenenfalls von ihren Qualitäten überzeugen können.

Trainee- Programme sind in der Regel auf sechs bis vierundzwanzig Monate angelegt und werden überwiegend für Absolventen von wirtschaft- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen angeboten. Die Personaler erwarten von Bewerbern einen guten Studienabschluss und erste Berufserfahrungen in Form von Ausbildungen oder Praktika.

Positiv wirken sich auch längere Auslandsaufenthalte - sei es nun ein Auslandssemester oder ein Auslandspraktikum - aus sowie außeruniversitäres Engagement; nahezu unverzichtbar ist hingegen das sichere Beherrschen mindestens einer Fremdsprache. Die Bewerber punkten auch mit souveränem Auftreten, breit gefächertem Wissen und analytischem Denkvermögen, die sie im Assessment-Center, was meist Teil des Auswahlverfahrens ist, unter Beweis stellen können. Der Verdienst während des Trainee-Programmes variiert stark von Branche zu Branche, fällt jedoch in der Regel geringer aus als der von Festangestellten oder Direkteinsteigern.

Zusätzliche Informationen:

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