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Lebenslauf für ein Praktikum - in tabellarischer Form

Wenn der Bearbeiter in der Personalabteilung nach dem Durchlesen des Anschreibens eine Bewerbung für besonders relevant hält, dann sieht er sich den - zumeist tabellarischen - Lebenslauf an, der das zweitwichtigste Element in den Bewerbungsunterlagen darstellt und deshalb optimal gestaltet sein muss.


Jeder Bewerber um ein Praktikum sollte sich vorab klar machen: Der Lebenslauf muss für jede Ausschreibung individuell gestaltet und auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sein. Ein standardisierter Lebenslauf, der jahrelang nur aus der Schublade geholt und nur mit dem aktuellen Datum versehen wird, bringt selten den gewünschten Erfolg, in dem Sinne, dass man unter möglichst vielen Praktikumsangeboten auswählen könnte.

Elemente in einem tabellarischen Lebenslauf

Ein tabellarischer Lebenslauf besteht aus vier hauptsächlichen Elementen: den persönlichen Daten, der Beschreibung der Ausbildungsstationen und der möglichen beruflichen Laufbahn sowie der Darstellung der relevanten Zusatzqualifikationen.

Die persönlichen Daten befinden sich oben links auf dem ersten Blatt des Lebenslaufes. Der Name, die Anschrift, das Geburtsdatum, der Familienstand, die Anzahl vorhandener Kinder, eine Telefonnummer, unter der der Bewerber tagsüber tatsächlich zu erreichen ist, sowie seine E-Mail-Adresse sind die obligatorischen Bestandteile.

Die Angaben zur Schulzeit können Sie sehr kurz halten; es interessiert sich schon bei einer Praktikumsbewerbung niemand mehr für die Grundschulzeit oder für Ihre Schulwechsel. Stattdessen vermerken Sie Ihre erreichten Abschlüsse deutlich im Lebenslauf. Die Darstellung der Ausbildungs- und Studiumszeiten kann dagegen ausführlicher erfolgen, so dass sich der Leser aus der Personalabteilung ein genaues Bild von Ihren fachlichen Qualifikationen machen kann.

Die Darstellung der beruflichen Erfahrungen sollte flexibel erfolgen, zumal auch bei einer Bewerbung um einen Praktikumsplatz darauf zu achten ist, nicht alle bisher durchgeführten Aushilfsjobs und Nebentätigkeiten aufzuführen. In einer schmaleren Spalte links wird der Zeitraum mit Monat und Jahr angegeben und in der breiteren rechten Spalte die jeweilige Tätigkeit - unter Angabe der genauen Stellenbezeichnung und des Arbeitgebers - genannt.

Wichtig ist dabei aber, dass alle Tätigkeiten nicht nur aufgelistet, sondern aufschlussreich beschrieben werden. Ein Personalmitarbeiter möchte nämlich wissen, was der Bewerber um ein Praktikum schon für relevante Praxiserfahrungen und Kenntnisse mitbringt. Die Auflistung sollte natürlich umgekehrt chronologisch erfolgen, also mit der aktuellsten Tätigkeit an erster Stelle beginnen.

Der Block mit den relevanten Zusatzqualifikationen wird in einem Lebenslauf in Tabellenform ebenfalls umgekehrt chronologisch und nicht zu ausführlich dargestellt. Es sollen aber nur die Praktika, Weiterbildungsmaßnahmen und Sprachkenntnisse beschrieben werden, die für das Praktikum wirklich relevant sind. Der Bewerber muss sich argumentativ verkaufen und darf nicht nur buchhalterisch seine biographischen Eckpunkte auflisten. Hier gilt es abzuwägen zwischen Ausführlichkeit und Prägnanz.

Darstellung von Lücken im tabellarischen Lebenslauf

Lange zeitliche Lücken sollte ein Lebenslauf nicht aufweisen, denn die würden zwangsläufig Misstrauen erzeugen. Andererseits will niemand nicht-relevante oder überflüssige Informationen lesen: Ob man zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn zwei Monate Ferien hatte, sollte eigentlich egal und nicht negativ bewertet werden.

Wichtig ist nämlich vor allem, dass der Lebenslauf einen roten Faden besitzt - zum einen auf die Chronologie und zum anderen auf den Inhalt bezogen. Ein guter Lebenslauf für ein Praktikum zeichnet sich dadurch aus, dass der Leser quasi durch das bisherige Leben des Bewerbers geführt wird und er schnell sowie präzise auf alle allgemeinen Fragen die notwendigen Antworten bekommt. Auch wenn die Biographie des Bewerbers wechselhaft gewesen ist, muss der Personalmitarbeiter den Eindruck gewinnen, dass die persönliche und berufliche Entwicklung genau auf die angestrebte Praktikumsstelle hinausläuft.

Bewerbungsfoto im tabellarischen Lebenslauf

Daneben kann sich das Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf befinden; allerdings ist auch eine Platzierung auf dem Deckblatt oder ein Weglassen - gerade nach den neuesten gesetzlichen Regelungen - des Bewerbungsfotos möglich. Wenn Sie sich für ein Bewerbungsfoto entscheiden, dann hat ein gutes Schwarzweißfoto oft mehr Charakter als ein reines Farbfoto. Wichtig ist es zudem, dass der Fotograf ein ausdrucksstarkes Bild von Ihrer Persönlichkeit einfängt, welches erkennen lässt, dass Sie charismatisch genau zur ausgeschriebenen Praktikumsstelle passen.


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