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Assessment-Center für ein Praktikum absolvieren

Assessment-Center werden von vielen Unternehmen dazu eingesetzt, die möglichst am besten geeigneten Kandidaten für eine Praktikumsstelle hinsichtlich unternehmensspezifischer Eignungskriterien zu ermitteln. Eine gute Vorbereitung auf ein Assessment-Center ist daher erforderlich. Hinweise auf solche spezifischen Eignungskriterien liefern Stellenausschreibungen oder Unternehmensdarstellungen.


Zudem können Bewerber um ein Praktikum bei Personalverantwortlichen des Unternehmens Ablauf und Aufgabentypen erfragen, sich in Literatur und Internet über die Tests informieren oder die Prüfungssituationen im Vorfeld mit Freunden oder Kollegen durchspielen.

Ein Assessment-Center besteht meistens aus drei bis acht Aufgaben, die unterschiedliche Wissens- und Kompetenzbereiche prüfen. Die am häufigsten eingesetzten Tests sind Gruppendiskussionen, (Selbst-)Präsentationen, Simulationsübungen und psychologische Eignungstests.

Die Klassiker: Gruppendiskussionen und (Selbst-)Präsentationen

In einem Assessment-Center sind Gruppendiskussionen in der Regel zentraler Bestandteil und können in Klein- sowie Großgruppen bis zu 20 Personen stattfinden. Dabei ist grundsätzlich zwischen einer Diskussion zu einem kontroversen, aktuellen oder unternehmensspezifischen Thema sowie einer beabsichtigten Diskussion zwischen den Teilnehmern während der Bewältigung von Aufgaben zu unterscheiden.

Bei einer spezifischen Themendiskussion kommt es darauf an, wie Sie diskutieren und was Sie diskutieren. Zum einen werden also Ihre Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit bewertet, zum anderen kommt es aber natürlich auch auf den Inhalt Ihrer Beiträge an, die selbstverständlich möglichst geistreich und niveauvoll sein sollten.

Anhand von Gruppenaufgaben können die Beobachter dann analysieren, inwieweit sich die Bewerber um ein Praktikum in einer Gruppe integrieren und durchsetzen können. Die Aufgaben sind oft mit Einzelpräsentationen, Fallstudien oder Rollenspielen (zum Beispiel Simulation von Konfliktgesprächen) kombiniert und besitzen unterschiedlichen Wettbewerbscharakter (zum Beispiel Kleingruppen- oder Partnerarbeit).

Bei (Selbst-)Präsentationsübungen gilt es dagegen, ein vorgegebenes oder frei wählbares Thema in Einzelarbeit mit unterschiedlichen Medien und Materialien entsprechend bestimmter Vorgaben zu gliedern und es anschließend vorzutragen. Die Beobachter beurteilen dabei insbesondere rhetorische Fähigkeiten, Sicherheit im Auftreten sowie organisatorisch-analytische Kompetenzen, Umgang mit Zeitdruck und Kreativität.

Weitere häufige Aufgaben im Assessment-Center

Ebenfalls häufig angewandt werden Simulationsübungen in Gruppen- oder Einzelarbeit, wie Fallstudien, Planspiele, Postkorb-Übungen sowie Rollenspiele. Damit werden insbesondere intellektuelle Fähigkeiten (zum Beispiel Fachwissen, systematisches Denken, Organisationstalent, Problemlösefähigkeit) und soziale Kompetenzen (zum Beispiel Kommunikations- und Teamfähigkeit, Entscheidungsfreude) getestet.

Intelligenz-, Persönlichkeits- und Leistungstests sowie biographische Fragebögen oder Interviews dienen ergänzend dazu, ein psychologisches Bewerber-Profil zu erstellen (zum Beispiel Leistungsmotivation, Belastbarkeit).

Verhalten im Assessment-Center

Während der einzelnen Aufgaben gilt es grundsätzlich, sich authentisch zu verhalten und nicht zu verstellen. Speziell bei den Gruppendiskussionen sollte darauf geachtet werden, sich freundlich und kompromissbereit zu verhalten. Die eigene Meinung sollte klar, sachlich und respektvoll geäußert, Feedback und Kritik von anderen akzeptiert werden.

Eine wichtige Rolle spielen dabei auch Körpersprache und Kleidung. Denn die Körpersprache verrät Teilnehmern und Beobachtern, inwieweit der Bewerber interessiert, sicher und offen auf bestimmte Anforderungen und Kommunikationssituationen reagiert. Und wer sich in seinem Outfit nicht wohlfühlt, wird Schwierigkeiten haben, im Assessment-Center bestmöglichen Einsatz zu bringen. Die Kleidung sollte daher grundsätzlich zwar korrekt und der angestrebten Praktikumsstelle angemessen, aber auch bequem sein.

Denn letztendlich entscheidet der Gesamteindruck aus persönlichen Kompetenzen, Einstellungen und Verhaltensweisen über das Ergebnis. Ein gut durchgeführtes Assessment-Center beinhaltet deswegen eine individuelle Rückmeldung über Beobachtungs- und Testergebnisse an die Bewerber. Meist werden im Anschluss Feedbackgespräche geführt oder Ergebnisberichte ausgeteilt, zu denen die Teilnehmer Stellung beziehen und Fragen stellen können. Dies bietet die Chance, das eigene Potential besser beurteilen zu können, aus Fehlern und Erfahrungen zu lernen und sich so persönlich weiterzuentwickeln - auch wenn es mit dem Praktikum nicht geklappt hat.


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