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Anschreiben für ein Praktikum - Tipps und Muster

Viele Personalberater und Firmen erhalten täglich Hunderte Bewerbungen. Meistens unterscheiden sich die Bewerbungsmappen nicht wesentlich voneinander, da sie ähnliche Inhalte aufweisen: Zeugnisse, Referenzen und der Lebenslauf sind nun einmal für alle Bewerbungen unabdingbar. Lediglich das Anschreiben hebt den Bewerber um ein Praktikum von anderen ab - denn hier hat man die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen, ein positives Bild zu vermitteln und den Personalberater davon zu überzeugen, dass man der am Besten geeignete Kandidat für die angestrebte Praktikumsstelle ist.


Aufbau und Gliederung eines Anschreibens

Rein formell gesehen gibt es einige Dinge bei einem Anschreiben zu beachten. Es sollte auf einem Computer geschrieben werden, als Schriftart empfehlen sich gut lesbare Standardschriften ohne Serifen, wie zum Beispiel Arial oder Futura. Beim Anschreiben gilt: inhaltlich auffallen, optisch anpassen - von ausgefallenen Schriftarten oder "lustigen" Icons wird dringend abgeraten. Die Schriftgröße sollte zwischen 10 und 12 Punkt liegen.

Folgende Bestandteile gehören in jedes Anschreiben:
  • der Absender, entweder einzeilig in die obere Zeile oder wie in einem normalen Briefkopf
  • die vollständige Adresse des Unternehmens
  • der konkrete Ansprechpartner (falls nicht genannt, unbedingt telefonisch erfragen)
  • das Datum und der Ort, an dem das Anschreiben verfasst wurde
  • der Betreff "Bewerbung um eine Praktikumsstelle"
  • die Anrede
  • der Anschreibentext
  • die Schlussformel
  • die persönliche Unterschrift mit blauer Tinte
Das perfekte Anschreiben ist in einzelne sinnvolle Abschnitte unterteilt und für eine Bewerbung um ein Praktikum nicht länger als eine Seite. Sinnvoll ist eine chronologische Gliederung, das heißt man beginnt mit den ersten beruflichen Erfahrungen und endet mit dem jetzigen Job. Das bedeutet aber nicht, dass man jede berufliche Station im Anschreiben aufführen müsste. Es ist vielmehr anzuraten, speziell auf die Anforderungen der Praktikumsstelle einzugehen und dafür Argumente aus der Vergangenheit zu finden. Für Formulierungen gilt: lieber aktive Satzpassagen nutzen als passive. Also lieber schreiben "Ich arbeite als Reiseverkehrskauffrau in einem familiengeführten Unternehmen." als "Meine Tätigkeit als Reiseverkehrskauffrau findet in einem familiengeführten Unternehmen statt."

Inhalt des Anschreibens

Bevor man sich an das Anschreiben begibt, sollte man vorher über das potentielle Unternehmen für ein Praktikum informiert sein. Wichtige Informationen erhält man im Internet, auf der Website des Unternehmens oder über die Personalabteilung. Als zweiten Schritt empfiehlt sich eine strukturierte inhaltliche Überarbeitung des Lebenslaufes. Welche Fähigkeiten hat man während der bisherigen Ausbildung und beruflichen Laufbahn erworben? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten zeichnen einen besonders aus? Wo liegen die eigenen Stärken, und wo eventuell die Schwächen? Diese Dinge sollten reflektiert im Anschreiben zur Darstellung der eigenen Persönlichkeit aufgegriffen werden.

Sinnvoll ist auch ein Abgleich mit den Anforderungen der Praktikumsstelle des Unternehmens. Wird nach einem teamfähigen, engagierten Mitarbeiter gesucht, sollte man genau diese Eigenschaften bei sich herausstellen. Wichtigster Bestandteil ist der letzte Absatz, bei dem explizit erklärt wird, warum man sich für das Unternehmen interessiert und warum man ein geeigneter Kandidat für ein Praktikum ist. Hilfreich ist es, sich in die Rolle des Personalberaters zu versetzen und zu fragen, ob man sich selber einstellen würde, wenn man das Anschreiben liest.

Häufige Fehler im Anschreiben

Ein häufiges Ausschlusskriterium sind Rechtschreib- oder Orthografiefehler. Deshalb gilt: unbedingt Korrektur lesen lassen, bevor man das Anschreiben verschickt. Auch der fehlende Ansprechpartner oder die falsche Schreibweise desjenigen können dazu führen, dass man aussortiert wird. Unbedingt vermeiden sollte man auch schmierige Druckergebnisse, Eselsohren oder Flecken auf dem Anschreiben. Last but not least: auch die eigene Unterschrift gehört zum Anschreiben dazu und wird dennoch leider häufig vergessen.

Zusätzliche Informationen:

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